Stationen in der Geschichte des Hilarivereins Langwiesen
| Februar 1928 | 20 hilarifreudige Langwiesen gründen den Hilariverein Langwiesen. Ziel und Zweck des neuen Vereines ist die Erhaltung des Hilari-Brauchtums. Jakob Zimmermann wird erster Präsident. |
| 1929-1932 | Es finden die ersten Hilari-Umzüge statt. |
| 1930 | Samichläuse des Hilarivereins besuchen und beschenken die Dorfjugend. Dieser Brauch hat sich bis heute fast unverändert erhalten. |
| 1939 | Die Weltwirtschaftskrise und der Zweite Weltkrieg erschweren die Vereinstätigkeit. Die Kasse ist leer. Die Hilari-Festaktivitäten werden eingestellt. In den späteren Kriegsjahren spielt als Festersatz der Gemischte Chor aus Paradies im Löwensaal Theater. |
| 1940 | Im Versammlungsprotokoll vom 7. Januar 1942 wird ein Hilari-Skirennen für die Dorfjugend erwähnt, das im Januar 1940 erstmals durchgeführt und wegen den schlechten Schneeverhältnissen später wieder eingestellt werden musste. |
| 1948 | Der Hilari wird wieder zum Fest. Der Löwensaal und die beiden Gastwirtschaften werden dekoriert. Verkleidete und maskierte Dorfbewohner zirkulieren von Wirtschaft zu Wirtschaft. Nach längerer Pause wird wieder ein Hilari-Umzug durchgeführt. |
| 1953 | Dritter Anlauf für einen Hilari-Umzug. |
| 1957/58 | Die Vereinsversammlung beschliesst am 22. November 1957, am Hilari 1958 erstmals ein "Böggverbrennen" durchführen. Damit finden bis zum heutigen Tag die Hilaritage ihren Abschluss. |
| Herbert Thalmann nimmt sich intensiv des Schüler-Hilarivereines und der Tambouren an und bringt ihnen die ersten Ordonnnanzmärsche bei. | |
| Aus privater Initiative entstehen die ersten Seifenkistenrennen. In den sechziger Jahren übernimmt der Hilariverein die Durchführen. Nicht selten sind es Mädchen, die mit Bestzeit alle Knaben in den Schatten stellen. | |
| 1964 | Harry Greis greift die Idee einer Trommlergarde auf. Der Hilariverein lässt acht Marschtrommeln mit heraldischen Wappen bauen. Im November 1964 wird die Trommlergarde Langwiesen gegründet. Der Erfolg kam beinahme über Nacht und mit ihm stieg die Freude der jugendlichen Spieler. |
| 1966 | Brüder Bruno und Ewald Zwahlen nehmen die Betreuung der Trommlergarde an die Hand. Diese erhalten ihre erste Uniform mit blauen Hemden, weissen Polices und schwarzen, kurzen Hosen. |
| 1967 | Hans Neidhart wird als Trommelinstruktor angestellt. Zusammen mit Eugen Bächtold unterrichtet er die Garde bis 1973. Ab 1969 bildet Bernhard Bergauer zusätzlich Anfänger aus. |
| bis 1972 | Ermüdungserscheinungen stellen sich ein. |
| 1972 | Harry Greis übernimmt die Gestaltung und Organisation des Umzugs. Wie schon viele Jahre vorher, ziehen die Kinder über Feuerthalen, wo sie sich mit dem Feuerthaler Kinderumzug zusammenschliessen, über die Rheinbrücke nach Schaffhausen und wieder zurück nach Langwiesen. |
| 1973 |
Harry Greis übernimmt mit viel persönlichem Einsatz die Trommlergarde und schmiedet diese in kurzer Zeit zu einer funktionstüchtigen Einheit zusammen. |
| 1974/1975 | Die selbst entworfene und mit einfachen Mitteln hergestellte Schottenuniform als Kostüm für den Hilari 1974 gefiel so gut, dass alle, Veranstalter und auch das Schweizer Fernsehen, die Garde nur noch in dieser Aufmachung engagierten. Der Gemeinderat Feuerthalen gewährte der Garde einen einmaligen Beitrag und so konnte der Traum auf eine echte schottische Paradeuniform verwirklicht werden. Am 9. März 1975 durfte sich dann die Trommlergarde mit 25 Spielern in Langwiesen, Feuerthalen und Schaffhausen der Oeffentlichkeit im neuen Kleid vorstellen. |
| 1976 | Der Hilari-Umzug wird durch eine Kinder-Kostümball in der Werkhalle der Garage Greis AG ersetzt. |
| ... und die Geschichte wird weiter geschrieben - auch von Ihnen! | |
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Quelle |
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